Kirchengebäude

Unsere beiden Kirchen

Pfarrkirche St. Georg in Brandenberg

Patrozinium: 23. April

Geschichte 1266 wird die Kirche als Filiale der Pfarrkirche Breitenbach am Inn genannt. Mit dieser Nennung wurde die Seelsorge an das Stift St. Andrä in Freising abgegeben. 1693 wurde die Kirche zur Kuratienkirche und 1891 zur Pfarrkirche erhoben. Der im Kern und in einigen Baudetails spätgotische Kirchenbau wurde 1678 bis 1680 von Georg und Oswald Zwerger Barock umgebaut. Die Kirche ist von einem Friedhof umgeben. 

Ausstatung Der Hochaltar ist von 1788. Das Altarbild des Malers Simon Zaglacher stellt den Kampf des hl. Georg mit dem Drachen dar. Am Altar stehen die Statuen der Heiligen Petrus und Paulus und Vinzenz, dem Patron der Holzfäller. Der linke Wandaltar von 1700 wurde mehrmals verändert, das Kruzifix stammt aus dem 19. Jahrhundert, die Figur der Maria Magdalena aus dem Ende des 17. Jahrhunderts. Im Auszugsbild von 1788 ist der hl. Aloisius dargestellt. Der Tabernakel entstand um 1670. Der rechte Seitenaltar, ein Marienaltar, hat einen Tabernakel von 1788, die Marienstatue stammt aus der Zeit um 1700. Im Auszug des Altars ist die Dreifaltigkeit dargestellt. Die Kanzel von 1680 zeigt die Bilder der Kreuztragung, Kreuzaufrichtung, Ohnmacht Mariens, eine Pietà und eine Schnitzgruppe der Heiligen Familie von 1788. Es gibt Konsolfiguren, die Erzengel Gabriel und Michael aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Das Triumphbogenkreuz mit Maria und Johannes Evangelist ist aus dem ausgehenden 17. Jahrhundert.

Die 4 Glocken im Turm können Sie sich auf diesem Video anschauen.


Filialkirche Schmerzhafte Muttergottes in Aschau

Patrozinium: 15. September

Die Kirche wurde 1707 erbaut. Eine Kirchweihe wird 1852 genannt. 1926 fand eine Restaurierung statt. 

Das dreijochige Langhaus ist mit einer Tonne mit Stichkappen überwölbt. Der Triumphbogen hat einen Segmentbogen, der Chor einen polygonalen Schluss. Der westlich auf dem Satteldach aufgesetzte Dachreiter ist mit einem Zwiebelhelm mit Laterne bekrönt. Der zweigeschossige, westliche Anbau mit einem Pultdach in Verlängerung des Hauptdaches wurde 1968 errichtet.

1852 wurde die Kirche innen von Johann Georg Lackner ausgemalt. Im Chor sind Szenen aus dem Leben Jesu und die Kreuzigung dargestellt. Die Wandbilder im Langhaus zeigen "Konstantin erscheint das Kreuz", die "Verklärung", "Die eherne Schlange" als Präfiguration der Kreuzigung Christi und andere Szenen aus dem Alten Testament.

Der Altar aus dem 19. Jahrhundert trägt eine barocke Figurengruppe aus dem 18. Jahrhundert mit dem Kruzifix, der Schmerzhaften Muttergottes, zwei Engeln und den Heiligen Johannes Evangelist und Maria Magdalena. Es gibt zwei Konsolstatuen der Heiligen Sebastian und Isidor und eine Figur des Guten Hirten. Das Relief einer Pietà ist aus dem 19. Jahrhundert.

Die kleinere der beiden Glocke goss 1725 Johann Hackl. Die andere Glocke wurde 1950 in Innsbruck gefertigt. Sie tragen die Töne gis´´-h´´.